GIDEON, ein Kleinbauer, wurde von Gott dazu berufen Israel aus der Sklaverei zu befreien.
JOSEPH verbrachte unschuldig ganze 2 Jahre im Gefängnis, bevor er in den Dienst des Pharao trat und Ägypten vor der Hungersnot bewahrte.
DANIEL wurde ausgetrickst und hungrigen Löwen zum Frasse geworfen, als Gott einen Engel aussandte, der den Löwen das Maul verschloss.

Wie du siehst, hat Gott die Angewohnheit inmitten von Schwierigkeiten aufzutauchen. Wenn du dich also das nächste Mal “unqualifiziert” fühlst, um von Gott für grosse Taten benutzt zu werden, oder du “verurteilt wirst”, weil du dich an Gottes Anweisungen hältst und nicht an diejenigen der Welt, oder man dich sogar vernichten will, weil man Angst vor deiner Grösse hat, erinnere dich daran:

Gott neigt dazu, die stärksten Menschen aus der Grube heraus zu rekrutieren und nicht vom Podest aus.

Denn wo die Welt Versagen sieht, sieht Gott Zukunft. Wo die Welt dich vernichten will, befähigt dich Gott dazu sie zu verändern. Wenn dich die Welt hasst, hasst sie nicht dich, sondern den Plan, zu dem dich Gott höchstpersönlich berufen hat.

Apostel Paulus hätte es nicht treffender zum Ausdruck bringen können:
„Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Mißhandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um des Christus willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark. “ 2 Korinther 12:10

Ich möchte an dieser Stelle noch etwas Besonderes anfügen, was Gideons Berufung angeht. Bevor Gideon auch nur einen Handstrich gegen die Feinde Israels tun konnte, musste er eine ganz wichtige Voraussetzung erfüllen. Er musste sich von etwas befreien.

„Und in jener Nacht sprach der Herr zu ihm: Nimm den Stier, der deinem Vater gehört,…. und baue dem Herrn, deinem Gott, oben auf dem Gipfel dieser Bergfeste durch Aufschichtung einen Altar;…” Richter 6: 25-26

Du erkennst also, dass Gideon zunächst bei sich selbst anfangen und die eigenen Götzen niederreissen musste. Obwohl der Götzenaltar Gideons Vater gehörte, so gehörte Gideon zu dessen Sippe und war somit mit beteiligt am Götzenkult seines Vaters. Gideon tat also, was Gott von ihm gefordert hat und riss den Altar seines Vaters nieder. Das wiederum rief den Unmut seiner Landsleute hervor, die von ihm gefordert haben, dass er nun sterben sollte. Gideon, ihr eigener Landsmann, sollte also sterben, weil er eine fremde Götze niederriss?

Wenn Du dich mit Gideons Geschichte befasst, erkennst Du, dass wer sich von seinen Götzenbildern trennt, mit Widerstand rechnen muss. Und das, vielleicht sogar aus den eigenen Reihen. Aber Gideon nahm das alles auf sich und tat, was ihm Gott anordnete, denn er wusste, dass er nur so seinen Dienst antreten konnte.

Lieber Christ,

Halte dich an die Anweisungen Gottes mit der Ehrfurcht von Gideon und hab das Durchhaltevermögen und die Weisheit von Joseph wenn du mit dem Vertrauen und der Kühnheit von Daniel für das Evangelium von Jesus Christus eintrittst und den guten Kampf des Glaubens führst.

Wir möchten dich über Neuigkeiten informieren.