Der Originaltitel lautet “An Jella Wojacek (und sein Team)” und wurde auf dieser Aussteigerseite publiziert: https://youchurchsekte.wordpress.com/2021/05/30/an-jella-wojacek-und-sein-team/

Du hattest kein Recht, das zu tun, was du mir angetan hast. Du hast mich nicht nur bestohlen, einer Gehirnwäsche unterzogen und versucht, mich zu kontrollieren, sondern hast mich dazu gebracht, das Gleiche mit anderen zu tun.

Dein Team nimmt und nimmt in deinem Namen und tut so, als würdet ihr etwas zurückgeben, aber in Wahrheit finanzieren sie damit nur deine persönlichen Begehren. Während du mit deiner Frau Jeannine, mittlerweile deine Ex-Frau, Cocktails am Strand geschlürft hast, blieben eure Diener zurück und sind seit Jahren nicht verreist. Wie auch ohne Geld. Ihre Schulden stapeln sich. Und selbst wenn du sie nach Berichten wie diesen alle in den Urlaub schickst um das Gegenteil zu beweisen, bleibst du im Kern ein Betrüger.

Ich weiß, dass es viele gibt, die immer noch an dich und dein (bereits Erwachtes) Team glauben und die mit diesem Brief nicht einverstanden sein werden, aber ich spreche jetzt nicht zu ihnen. Ich spreche zu dir You Church, die falsche Kirche die glaubt, dass sie Jesus dient. Ich spreche zu deinen Leitern, die ihren Status und ihre Position ausnutzen, um den Menschen alles abzuknöpfen, was sie haben, bis sie zerbrechen.

  • Die ältere Witwe, die aus ihrem Haus geworfen wurde, weil sie ihre Miete nicht bezahlen konnte.
  • Die zwei Schwestern, die ihre Rechnungen und Steuern nicht bezahlen können und am Ende genauso enden werden.
  • Diejenigen, von denen du behauptet hast, sie seien geheilt, und die jetzt ihre Krankheiten verstecken, um deine Behauptung zu schützen.
  • Der Wächter, der sich für sich selbst und für dich schämt und dennoch hofft, dass deine Prophezeiungen am Ende einen Sinn ergeben.
  • Deine Mutter, die eigentlich weiß, dass du ein Wolf bist, es aber nicht zugeben möchte. Sie tut mir am meisten leid. Denn hättest du ihren Verstand nicht schon damals erpresst, hätte sie dein Treiben nie unterstützt und deinen Narzissmus nie akzeptiert. Sie hätte ihn dir mit dem Wort Gottes ausgepeitscht, so wie es ein Vater getan hätte, der das Wort Gottes kennt. Aber du hast selbst sie verführt. Deine eigene Mutter.
  • Dann wäre da noch dein erster geistiger Sohn, der dich diesen Sommer endlich verlassen hat.


Sie alle gaben ihr Letztes, weil du es befohlen hast!
Sie alle glauben an Lügen, weil du sie gepredigt hast.

Fast hätte ich die restlichen Kirchenbesucher vergessen, denen du ständig Märchen erzählst, ohne jemals die Fakten genannt zu haben. Wie letztens, als ihr eure Miete wieder einmal monatelang nicht bezahlt habt und die Drohung des Vermieters der Christenverfolgung zugeschrieben habt. Ja, du bist ein Meister der Wortverdrehung, Wojacek! Es scheint, als hätte man dir dieses Talent in die Wiege gelegt.

All die todgeschwiegenen sexuellen Übergriffe, Abtreibungen und körperlichen Misshandlungen in deinem Namen und Dutzende von Versprechen, die du gemacht, aber nie gehalten hast… Ich habe aufgehört sie zu zählen. Aber ich habe deine Hässlichkeit inmitten einer künstlich geheiligten Atmosphäre erlebt, bis ich erkannte, dass du nichts weiter als ein katastrophaler Fehler bist, der tragischerweise Menschen in die Hölle führt.

Nein, ich bin nicht ohne Schuld in dieser ganzen Scharade, die du Kirche nennst.

Ich habe deinen Glauben jahrelang aufrechterhalten. Ich bin dir blind gefolgt und habe andere dazu gezwungen, dasselbe zu tun. Wegen dir habe ich jegliches Vertrauen in die Kirche verloren. Du machst es jede einzelne Woche schmerzhaft, wenn ich mich entscheide, ob ich an diesem Sonntag eine Kirche besuchen werde oder nicht.

Ich ließ dich mein Glaubenssystem aufbauen und sah hilflos zu, wie es zerbröckelte. Ich habe dir immer und immer wieder vertraut, bis ich kein Vertrauen mehr zu geben hatte. Ich habe dir nicht nur vertraut, ich habe dich verteidigt. Ich habe dich gegenüber meinen Freunden, meiner Familie und Aussteigern verteidigt, die schon immer die Wahrheit gesagt hatten. Sie versuchten mir zu sagen, dass die Dinge mit dir nicht in Ordnung waren. Dass ich einen genaueren, offeneren Blick auf unsere Beziehung werfen sollte. Dass ich verstehen müsse, dass deine Lehren eine Fabrikation des Teufels sind.

Aber ich blieb bei meinem Standpunkt und behauptete, dass du gut bist. Ich glaubte, dass du mir geholfen hast zu verstehen, wie es aussieht, eine Beziehung zu Jesus zu haben und ihm zu folgen.

Ich wünschte, du könntest den Schaden sehen, den du anrichtest. Ich wünschte, du wüsstest, wie viele Menschen du verletzt hast und weiterhin verletzen wirst. Ich wünschte, du würdest jeden von uns beim Namen kennen. Vor allem wünschte ich, du würdest verschwinden. Aber leider sehe ich nicht, dass das passiert.

Ich wünschte du würdest eines Tages umkehren.
Aber Gott weiß, das du das nie vorhattest.
Denn ein Wolf kehrt bekanntlich nicht um.

Ich bete, dass es die Menschen tun, die dir folgen.

Un trotzdem verzeihe ich dir.

Denn das ist, was Jesus von mir verlangt.